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Apr
11

Baufinanzierung: 1,5 Mrd. Euro Fördergelder für Gebäudesanierung verfügbar

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert nun doch Gebäudesanierungen. War die Förderung bis Ende März noch nicht klar, so steht nun fest, dass wieder Geld zur Verfügung steht. Der Geldtopf wurde dabei sogar vergrößert, waren im Jahr 2011 940 Mio. Euro enthalten, so sind es in diesem Jahr sogar 1,5 Mrd. Euro. Die staatlichen Fördermittel können so die private Baufinanzierung erheblich aufstocken.

KfW-Programm „Energetisch Sanieren“
Mit dem Förderprogramm „Energetisch Sanieren“ hält die KfW Gelder zur Reduzierung von Energieverlust und zur Verbesserung der Energieeffizienz an Häusern bereit. Drei Bereiche deckt die Staatsbank so ab: die Komplettsanierung, Einzelmaßnahmen und Baubegleitung. Komplettsanierung bedeutet, dass das Gebäude durch den Eigentümer mindestens auf einen Energiestandard von 115 Prozent eines baugleichen Neubaus abgesenkt wird. Bei Immobilien, bei denen eine Komplettsanierung nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist, können Interessenten dennoch Einzelmaßnahmen geltend machen, um so an die Fördertöpfe zu kommen. Die Baubegleitung ist wichtig, da die Maßnahmen über einen Sachverständigen abgesegnet werden müssen. Bei Komplettsanierung oder Einzelmaßnahmen kann der Eigentümer zwischen einem Baudarlehen oder einem Zuschuss wählen, bei der Baubegleitung ist grundsätzlich ein Zuschuss vorgesehen. Der Antrag zur Förderung wird im Rahmen der Baufinanzierung über die Hausbank abgewickelt.

Fördervoraussetzungen
Entscheidend für die Förderung ist das Baujahr der Immobilie. So muss für ein Gebäude vor dem 01.01. 1995 ein Bauantrag gestellt sein. Auch sanierungsbedürftige Häuser, die gerade einen neuen Käufer gefunden haben, fallen in diese Kategorie.

Kredit oder Zuschuss
Die Kreditvariante gewährt ein zinsvergünstigtes Darlehen bis zu einer Höhe von 75.000 Euro pro Wohnung. Der Sollzinssatz liegt zurzeit – je nach Laufzeit – zwischen 1 Prozent bis 1,5 Prozent. „Damit liegen die Zinsen deutlich unter dem allgemeinen Marktniveau“, erläutert Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. „Kreditnehmer sollten daher unbedingt die KfW-Fördermittel als unterstützende Maßnahme in ihre Baufinanzierung einbeziehen. Damit wird die Immobilienfinanzierung deutlich günstiger.“ Die Laufzeit der Darlehen beträgt zwischen 10-30 Jahren für das Annuitätendarlehen und 8 Jahre für das endfällige Darlehen. Die Zinsen gelten für einen Festschreibungszeitraum von 10 Jahren. Das Baudarlehen kann innerhalb des Zinsbindungszeitraums vollständig oder teilweise getilgt werden. Je nach Energiehausstandard, der erreicht wird, wird zusätzlich ein einmaliger Tilgungszuschuss fällig. Dieser beträgt zwischen 2,5 Prozent bei einem KfW-Effizienzhaus 115 und 12,5 Prozent bei einem KfW-Effizienzhaus 55. Der Tilgungszuschuss bezieht sich auf die Höhe der Darlehenssumme.

Als Alternative zum Kredit bietet die Zuschussvariante einen nicht rückzahlbaren Geldbetrag. Dieser richtet sich nach dem erreichten Energiestandard der Immobilie und beträgt bei einem KfW-Effizienzhaus 115 bis zu 7.500 Euro und bei einem KfW-Effizienzhaus 55 bis zu 15.000 Euro. Als Basis für die Höchstförderung gilt eine Investitionssumme von mindestens 75.000 Euro. Einzelmaßnahmen werden mit einem Betrag von bis zu 3.750 Euro bezuschusst.

Fazit
Wer KfW-Fördermittel bekommen kann, sollte diese auch nutzen, um die Baufinanzierung preiswerter zu gestalten. Da jedoch die Fördermittel begrenzt sind, sind die Anträge, die zum Jahresende gestellt werden, nicht immer von Erfolg gekrönt. Daher sollten Kreditnehmer dieses Problem im Rahmen ihrer Immobilienfinanzierung immer berücksichtigen. Allerdings setzt das KfW-Programm auch zum Teil erhebliche Investitionssummen voraus. Beim Kauf eines Einfamilienhauses müssen noch mal zusätzlich 75.000 Euro in die Hand genommen werden, um die Höchstförderung zu erreichen.
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